Der Schulfrieden ist bedroht!

Der Schulfrieden ist gestört!

Genauer betrachtet, bezeichnet Schulfrieden eigentlich nur die Abwesenheit von Krieg. So wie Gesundheit für viele auch nur die Abwesenheit von Krankheit ist. Frieden ist dann Ruhe, Stillstand, Dienst nach Vorschrift, Regeln, Gehorsam, angepasstes Rollenverhalten…das System ‚Schule‘ funktioniert. Veränderung und Weiterentwicklung stellen in einem solchen Denken eine Bedrohung dar. Es ist wohl kein Zufall, dass interne Schulentwicklungsgruppen sich häufig im Kreis drehen und sich eher tot diskutieren als Ergebnisse zu erschaffen. Es fehlt die Zustimmung für Neues, weil im Kern alles so bleiben soll wie es ist. Im Krieg herrscht Chaos, fehlende Kontrolle, Zerstörung, sogar Anarchie. Das will keiner in Schulen haben.

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Warum ich meinen Schülern kein Glück wünsche

Warum ich meinen Schülern kein Glück wünsche

Ja, so ist es, das tue ich nicht. Weder schreibe ich es unter Klausuraufgaben noch spreche ich es aus bei anderen Schulprüfungen oder Herausforderungen wie dem Führerschein. Meistens wünsche ich ihnen viel Erfolg. Einige halten mich für bekloppt, aber manchmal wünsche ich auch viel Spaß. Meine SchülerInnen brauchen nämlich kein Glück! Es geht darum, wer oder was für das Ergebnis der Prüfung verantwortlich ist. Wovon sind SchülerInnen denn abhängig, wenn sie viel Glück brauchen? Von der Aufgabenstellung, dem Thema, dem Text, dem Material, der Lehrerin, dem Wochentag, der Uhrzeit….die Liste lässt sich endlos fortsetzen und zeigt, dass immer die Umstände bestimmen, was am Ende raus kommt.

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