Lernen mit Fliegenklatschen-Memory

Lernen mit Fliegenklatschen-Memory

Der große Vorteil der Methode liegt bei der gefühlten Beiläufigkeit des Lernens. Deshalb hat bei uns sogar die Randzeit in der achten/neunten Stunde ihren Schrecken verloren. Früher quälten wir uns am Ende eines langen Schultages mit Latein. Heute spielen wir engagiertes Fliegenklatschen-Memory oder lernen andere gehirngerechte Methoden kennen.

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Vokabeln und Grammatik – geht’s auch ohne?

Vokabeln und Grammatik - geht's auch ohne?

Ich hatte es satt: Vokabeltests mit lauter Sechsen , im Unterricht die gleichen Vokabeln wiederholen, in Arbeiten wundersame Stilblüten entschlüsseln! Die Schüler hatten es satt: Frustrierende Vokabeltests, immer mehr unbekannte Wörter, ständig das Gefühl zu dumm für Latein zu sein! Ich bin Lehrerin, damit meine Schüler Erfolg haben und nicht, um sie zu knechten. Also wollte ich wissen: Wie geht Lateinunterricht anders? Fündig wurde ich bei Vera Birkenbihl! Hurra!

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Warum ich meinen Schülern kein Glück wünsche

Warum ich meinen Schülern kein Glück wünsche

Ja, so ist es, das tue ich nicht. Weder schreibe ich es unter Klausuraufgaben noch spreche ich es aus bei anderen Schulprüfungen oder Herausforderungen wie dem Führerschein. Meistens wünsche ich ihnen viel Erfolg. Einige halten mich für bekloppt, aber manchmal wünsche ich auch viel Spaß. Meine SchülerInnen brauchen nämlich kein Glück! Es geht darum, wer oder was für das Ergebnis der Prüfung verantwortlich ist. Wovon sind SchülerInnen denn abhängig, wenn sie viel Glück brauchen? Von der Aufgabenstellung, dem Thema, dem Text, dem Material, der Lehrerin, dem Wochentag, der Uhrzeit….die Liste lässt sich endlos fortsetzen und zeigt, dass immer die Umstände bestimmen, was am Ende raus kommt.

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Du bist nicht deine Noten, du hast welche

Du bist nicht deine Noten, du hast welche

Eine 1 in Englisch heißt dann übersetzt: Ich bin etwas wert, weil ich die 1 habe. Die 6 in Erdkunde hingegen heißt: Ich bin nicht liebenswert, weil ich die 6 habe. In beiden Fällen geht es dann nicht um das Ergebnis an sich. Du fühlst dich wie ein Sieger oder ein Verlierer, weil du das Ergebnis irgendwie bewertest. Wenn ich bei einer Sache nicht müde werde, sie meinen Schülern mitzuteilen, dann bei dieser: Du bist großartig, egal welche Noten du hast. Was du hast und was du bist, sind zwei verschiedene Paar Schuhe.

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