Ein Jahr Schule & Corona: Bildungsverlierer oder Beziehungsverlierer?

Ein Jahr Schule und Corona - Bildungsverlierer oder Beziehungsverlierer?

Gastbeitrag von Mechelke:
Letztes Jahr im Frühling. Der Ausnahmezustand, den ich in den fast vierzig Jahren meines Lebens noch nie erlebt hatte, beginnt. Meine Mädels und ich planen, dass wir uns eine schöne Zeit machen. „Was wollen wir machen?“, frage ich. „Wir schaukeln ganz viel!“ – „Oh ja, oder wir bauen eine riesige Sandburg.“ – „Und was wollen wir dieses Jahr anbauen? Kartoffeln, rote Beete?“ – „Ich möchte mein eigenes Beet anlegen!“ – „Ich schreibe meiner Freundin einen Brief.“ – „Ich will uns einen Stall bauen.“ – „Ich möchte Englisch lernen und Schlagzeug und einen Film drehen“, kommen die Ideen aus meinen Kindern herausgesprudelt.

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„Wie Kinder stark werden und Eltern entspannt bleiben“ – Eine Buchvorstellung

Erziehungskompass - Eine Buchvorstellung

Was wünschen sich Eltern für ihre Kinder, wenn sie in die Schule gehen? Dass sie gut durchkommen und Freunde finden. Wie wollen Eltern diese Zeit erleben? Gelassen, zuversichtlich, entspannt. Die Realität sieht dann oft anders aus. Statt gut durchzukommen, hat das Schulkind auf manche Fächer gar keine Lust, die Ergebnisse lassen zu wünschen übrig. Statt gelassen zu sein, machen sich die Eltern Sorgen oder spüren den Druck, der irgendwann von Schulseite oder Eltern anderer Kinder aufgebaut wird.

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5 Coachingimpulse für mehr Gelassenheit

5 Coachingimpulse für mehr Gelassenheit

Gelassenheit lohnt sich für Eltern in jeder Lebenslage – ob mit oder ohne Schule. Aktuell üben wir uns hier als frischgebackene Eltern von nun drei Kindern jedenfalls so oft wie möglich darin, gelassen zu sein 😉 Und für alle, die Kinder in der Schule haben, sind die aktuellen Monate natürlich besonders herausfordernd!

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8 Sätze, die ich nicht mehr sage

8 Sätze, die ich nicht mehr sage

Du hast diese Sätze alle schon gehört oder selbst gesagt. Garantiert! Es scheint Überzeugungen über Schule, Kinder oder das Leben an sich zu geben, die fleißig kultiviert und nicht hinterfragt werden. LehrerInnen und Eltern tragen sie in die Schule hinein und die Suche nach Beweisen geht schon bei den Kleinen los. Allen Sätzen ist gemeinsam, dass sie die Lernfreude hemmen und unsere Beziehungen zu unseren eigenen Kindern oder unseren SchülerInnen belasten. Deshalb teile ich mit dir auch Alternativen, mit denen wir starke Beziehungen aufrecht erhalten oder aufbauen können. Ihnen ist wiederum gemeinsam, dass wir unsere Überzeugungen hinterfragen, die unsere Sprache bestimmen! Es gilt: Worte erschaffen unsere Realität!

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Den „Homeschool-Lehrer“ gibt es nicht. Wozu Lehrer-Bashing?

Den Homeschool-Lehrer gibt es nicht. Wozu also Lehrer-Bashing?

Mir schwirrt der Kopf. Seit Tagen wollte ich diesen Artikel schreiben, ich kam nicht voran. Dann lag ich eines Abends unruhig im Bett und plötzlich fiel es mir ein: Zeit. Ich brauche Zeit, mich zu orientieren. Ruhe für neue Gedanken und Ideen. Wir Lehrerinnen und Lehrer brauchen Zeit, um uns zu orientieren. Ruhe für neue Gedanken und Ideen. Nicht während des laufenden Betriebs die digitale Revolution erarbeiten. Nicht während des laufenden Betriebs die Arbeit alle 14 Tage an neue, immer engere(!) Vorschriften anpassen. Nicht während des laufenden Betriebs pauschale Angriffe von Journalisten bzw. Eltern aushalten müssen.

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