‚Problemkinder‘ vs. Kinder, die Probleme haben

Problemkinder oder Kinder mit Problemen?

Ich nehme direkt vorweg: Problemkinder gibt es in meinen Augen nicht. Ja, es gibt Kinder, die Probleme haben. Kinder, deren Verhalten uns nicht gefällt, weil es ihnen selbst oder anderen schaden kann. Und gleichzeitig sind Kinder nicht Ursache eines Problems. Wenn wir das in unserem Umgang verinnerlichen, kommen wir auf ganz andere Lösungsideen. Wir nehmen also längst nicht jedes Verhalten hin oder tun so, als hätten wir den Tritt in den Rücken oder den Spruch quer durch die Klasse nicht mitgekriegt. Im Gegenteil, wir sprechen das sogar oft an, weil wir ja von einer Lösung ausgehen.

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Sind Lehrer und Eltern natürliche Feinde? Ein Blick auf das Lehrer-Eltern-Gespräch

Sind Eltern und Lehrer natürliche Feinde? Ein Blick auf das Lehrer-Eltern-Gespräch

Die Frage ist natürlich überspitzt formuliert. Es gibt genug Literatur zu kaufen, die uns ein „gelingendes“, „effektives“ Lehrer-Elterngespräch „ohne Stress“ anpreist. Wenn ich mich als Lehrerin – oder Mutter – an DIE DREI wichtigen Tipps halte, dann klappt das schon mit dem Gegenüber. Wieso sind Gespräche zwischen Lehrern und Eltern so negativ besetzt? Liegt das am Machtgefälle oder Interessenkonflikt der beiden Seiten? Anlässe für ein Gespräch in der Schule außerhalb des Elternsprechtags sind meistens negativ. Oder wurden schon einmal Eltern in die Schule gerufen, weil es gerade so gut lief mit ihrem Kind? Und auch ein Elternabend kann schnell schief laufen.

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Lehrerin und Mutter: Zwei Herzen in meiner Brust

Lehrerin und Mutter

Mein Gastbeitrag für „Eine Schule für Alle – in Bayern e.V.“:
Ich bin Lehrerin und mittlerweile auch Mutter. Heute möchte ich mit dir teilen, wie mein Mutter-Dasein den Blick auf meinen Beruf verändert hat. Dass ich diesen Artikel als Bloggerin überhaupt schreibe, ist z.B. ein Ergebnis davon: Ich sehe, wie meine Kinder wachsen, wie leicht sie sich Neues aneignen. Und zugleich erkenne ich, dass wir mit Schülern anders sind. Darüber denke ich auf diesem Blog nach. Die Natürlichkeit des Lernens ist in der Schule abhanden gekommen und durch Takt ersetzt worden.

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Die Nachhilfe-Falle

Die Nachhilfe-Falle

Eltern geben jährlich 879 Millionen Euro für Nachhilfe aus, durchschnittlich 87 Euro im Monat (Stand 2016)! Obwohl ich Lehrerin bin, halte ich wenig vom zusätzlichen Lernen nach der Schule. Mir gefällt der Gedanke einfach nicht, dass Schüler nach ihrem Vollzeitjob ‚Schule‘ noch mehr vom Selben machen (sollen). Wieso ich dazu was sagen kann? Ich habe selbst seit der Schulzeit privat Nachhilfe gegeben und während der Uni auch bei einem bekannten Nachhilfeanbieter gearbeitet. Das aber nicht lange, denn ich habe es nicht ertragen. Welche Einwände ich habe, wieso ich das Wort an sich ungünstig finde und wann zusätzliche Förderung sinnvoll ist, möchte ich heute mit euch teilen.

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Ein Brief an meine Lehrer

Ann-Marie

Ich glaube, dass Selbstreflexion eine zentrale Aufgabe von Menschen ist, die mit Kindern und Jugendlichen zusammen sind. Das betrifft Lehrer, Erzieherinnen und andere pädagogische Kräfte genauso wie Eltern, Großeltern, Tanten, Onkel…So finden wir heraus, unter welchen Bedingungen es uns gut geht und können selbst dafür sorgen. Wir können uns zu 100% zeigen, weil wir wissen, dass wir ok sind. Davon profitieren unsere Kinder mehr als von speziellen Erziehungsmethoden.

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