》Das schaffst du sowieso nicht…《

Das schaffst du sowieso nicht

Tatsächlich habe ich das erst kürzlich wieder gehört. Sowohl Eltern als auch Lehrer äußern sich so. Warum? Ich unterstelle ihnen mal eine förderliche Absicht; dann könnte der Sinn und Zweck dahinter sein, das Kind vor Enttäuschung oder Scheitern zu bewahren. Dass es daher besser wäre, es nicht zu versuchen, denn der Schmerz wäre vermeidbar gewesen. Und wer weiß, ob sie mehr über sich selbst sprechen in solchen Momenten als zum Kind.

Doch selbst wenn Eltern und Lehrkräfte es gut meinen: Die Botschaft kommt nicht an. Eher sieht sich das Kind verunsichert, gedemütigt – oder herausgefordert. Nach dem Motto „Jetzt erst recht!“ Das kann beides wohl kaum unser Anliegen sein.

Erwachsene, die sich aufgrund ihrer eigenen Erfahrungen mit Plan B ihres Lebens zufrieden geben, sind darin auch Vorbild für Kinder. Statt „Das schaffst du sowieso nicht!“ wäre interessant, herauszufinden: Worüber denken wir selbst, dass wir „es“ nicht schaffen? Und dann wieder loszugehen, damit wir unseren Kindern zeigen und sagen können: „Nur zu! Ich vertraue dir!“

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