Mehr Wertschätzung für LehrerInnen: Danke!

Mehr Wertschätzung für LehrerInnen

Es tut sich Einiges beim wertschätzenden Umgang mit Schülern. Beim wertschätzenden Umgang mit Lehrern ist noch Luft nach oben. Ich finde nicht, dass Lehrerinnen perfekt sein müssen. Es ist normal, dass in der Schule Dinge gut und schief laufen, weil Lehrer keine Maschinen sind. Die Art und Weise, wie über Lehrer und Lehrerinnen gesprochen wird, hat Einfluss auf das eigene Leben, aber auch auf den Lehrerberuf selbst. Wenn wir wollen, dass viele engagierte und begeisterte Lehrkräfte ihre Arbeit verrichten, sollten wir beginnen, den Beruf an sich und die Menschen wert zu schätzen.

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Lernen mit Fliegenklatschen-Memory

Lernen mit Fliegenklatschen-Memory

Der große Vorteil der Methode liegt bei der gefühlten Beiläufigkeit des Lernens. Deshalb hat bei uns sogar die Randzeit in der achten/neunten Stunde ihren Schrecken verloren. Früher quälten wir uns am Ende eines langen Schultages mit Latein. Heute spielen wir engagiertes Fliegenklatschen-Memory oder lernen andere gehirngerechte Methoden kennen.

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Wenn im Unterricht die Wut an die Tür klopft

Wenn im Unterricht die Wut an die Tür klopft

Seit 60 Minuten versuche ich mir Gehör zu verschaffen. Für einige Minuten klappt das, dann kommt wieder Unruhe auf. So ganz habe ich eigentlich nie die Aufmerksamkeit von allen Kindern. Seit vier Wochen kennen wir uns jetzt, meine neuen Mathekids und ich. Hier habe ich schon viele Varianten erprobt, um ein produktives Miteinander herzustellen. Bisher noch ohne spürbare Fortschritte. Heute soll es jedoch einen großen Schritt Richtung Beziehung gehen…Denn gerade entlädt einer dieser Schüler viel angestaute Wut und tritt heftig mehrere Stühle um. Müsste ich nicht „obwohl“ statt „denn“ schreiben? Positiv klingt das ja erstmal nicht.

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Regeln: Die Masse macht’s?

Regeln: Die Masse macht's?

Schuljahresanfang bedeutet für viele von uns, Klassenregeln aufzustellen. Geht ein interessierter Gast durch die Räume einiger Schulen, sieht er Verträge, die von allen unterschrieben wurden. Oder Listen, die „Wir“-Sätze aneinander reihen. Oder jede Regel einzeln auf buntem Papier hervorgehoben. Das „Wie“ ist höchst pädagogisch wertvoll. Das „Was“ wirft manchmal Fragen auf…welcher Schüler unterschreibt denn Regel […]

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》Das schaffst du sowieso nicht…《

Das schaffst du sowieso nicht

Tatsächlich habe ich das erst kürzlich wieder gehört. Sowohl Eltern als auch Lehrer äußern sich so. Warum? Ich unterstelle ihnen mal eine förderliche Absicht; dann könnte der Sinn und Zweck dahinter sein, das Kind vor Enttäuschung oder Scheitern zu bewahren. Dass es daher besser wäre, es nicht zu versuchen, denn der Schmerz wäre vermeidbar gewesen. Und wer weiß, ob sie mehr über sich selbst sprechen in solchen Momenten als zum Kind.

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