Lehrer haben die Macht!

Lehrer haben die Macht

Was denkst du über Macht? Verbindest du, wie die meisten Menschen, damit Machtmissbrauch? Dann wirkt sich das direkt auf deine Beziehungen aus. Bist du in einer Machtposition gegenüber deinen Schülern, willst du sie irgendwie verstecken. Hat der andere die Machtposition, sind dir solche Begegnungen eher unangenehm. Oder willst du die Macht bei anderen abbauen, damit sie dir nicht gefährlich werden können? Das zeigt sich darin, dass du Aufträge nach deinen Vorstellungen umsetzt oder Bedingungen nicht einhalten willst. Falls dich eine Beförderungsstelle interessiert, vermeidest du gleichzeitig, sie zu bekommen oder wenn du sie hast, eierst du in der Kommunikation herum, anstatt klar zu sein. Kurzum: Wenn du negativ über Macht denkst, verlierst du und alle mit dir.

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Ein Brief an meine Lehrer

Ann-Marie

Ich glaube, dass Selbstreflexion eine zentrale Aufgabe von Menschen ist, die mit Kindern und Jugendlichen zusammen sind. Das betrifft Lehrer, Erzieherinnen und andere pädagogische Kräfte genauso wie Eltern, Großeltern, Tanten, Onkel…So finden wir heraus, unter welchen Bedingungen es uns gut geht und können selbst dafür sorgen. Wir können uns zu 100% zeigen, weil wir wissen, dass wir ok sind. Davon profitieren unsere Kinder mehr als von speziellen Erziehungsmethoden.

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Weniger müssen müssen – Was denkst du über Bedingungen?

Was denkst du über Bedingungen

Bisher hätte man aus manchem Artikel schlussfolgern können, dass jeder nur die eigenen Ziele und Absichten herausfinden muss und dann fluppt das alles in der Schule schon. Hast du so etwas gedacht wie: „Ziele gut und schön: Als Schüler muss ich für meine Noten trotzdem Leistungen erbringen!“ „Als Lehrerin muss ich aber Noten geben.“ „Klausuren lassen sich nicht von meinem Schreibtisch weg hexen, korrigieren muss sie immer noch ich.“ Alle diese gedanklichen Einwände haben eins gemeinsam, das muss.

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Warum ich meinen Schülern kein Glück wünsche

Warum ich meinen Schülern kein Glück wünsche

Ja, so ist es, das tue ich nicht. Weder schreibe ich es unter Klausuraufgaben noch spreche ich es aus bei anderen Schulprüfungen oder Herausforderungen wie dem Führerschein. Meistens wünsche ich ihnen viel Erfolg. Einige halten mich für bekloppt, aber manchmal wünsche ich auch viel Spaß. Meine SchülerInnen brauchen nämlich kein Glück! Es geht darum, wer oder was für das Ergebnis der Prüfung verantwortlich ist. Wovon sind SchülerInnen denn abhängig, wenn sie viel Glück brauchen? Von der Aufgabenstellung, dem Thema, dem Text, dem Material, der Lehrerin, dem Wochentag, der Uhrzeit….die Liste lässt sich endlos fortsetzen und zeigt, dass immer die Umstände bestimmen, was am Ende raus kommt.

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Wieso bist du Lehrer*in?

Wieso bist du LehrerIn

Günstig für ein erfülltes Lehrerdasein ist eine Absicht, die über das eigene Wohl hinaus geht. Dann geht’s nicht mehr um mich, sondern um den Beitrag, den ich leisten kann und das ist sinnstiftend. Worin besteht dein Sinn des Lehrerseins? Meiner liegt darin, dass die Kinder und Jugendlichen Erfolg haben. Was für jeden und jede Erfolg bedeutet, finden wir dann gemeinsam heraus (fachliches, persönliches, soziales Ziel?) und ich befähige sie dazu, das Ziel zu erreichen. Manchmal klappt das, manchmal nicht. Es gibt auch Kurse, da klappt es nur vereinzelt. Alle Schüler*innen haben ja auch jeweils eine eigene Absicht. Ihr Erfolg ist jedenfalls meiner. Das wäre doch mal ein Werbespruch für eine Werde-Lehrer-Kampagne! 😉

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