Sexualkunde mal anders

Heute gibt es zur Abwechlung eine konkretes Unterrichtsprojekt von mir! In meiner achten Klasse fiel zu Beginn der Pandemie die Projektwoche zu Sexualität aus. Deshalb haben wir im Team entschieden, ein Zwischenprojekt im Unterricht einzubauen. Das stelle ich dir heute vor!

Zum Hintergrund: An meiner Schule arbeiten wir in neuen Lernformaten. Jede Klasse arbeitet vier Stunden in der Woche in Projekten. Lernen im Projekt (LiP) ist an Naturwissenschaften und Gesellschaftslehre angeschlossen. Weil ein Baustein zu Sexualkunde in NW schon die Grundlagen geschaffen hatte, konnten wir nun darauf aufbauen.

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Herausforderung ‚Selbstfürsorge‘ als Lehrerin und Mama

Herausforderung Selbstfürsorge als Lehrerin und Mama

Manchmal bin ich wütend auf ‚das System‘. Ich bin stinksauer, dass ich mich abrackere und es nie genug ist. Irgendetwas bleibt immer liegen, irgendwer könnte immer mehr Aufmerksamkeit von mir vertragen.
Ich könnte 24/7 meine To-Dos abarbeiten und die Liste wäre trotzdem unendlich. Ich werfe dann der Schule, dem Schulsystem und der Gesellschaft vor, dass keine Zeit für mich bleibt.
In diesem Modus etwas zu tun, was mich beruhigt oder stärkt, kommt mir dann auch gar nicht in den Sinn.

Oder doch, eigentlich schon. Aber mit im Gepäck ist das schlechte Gewissen.

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Ist Beziehungsarbeit nur Kuschelpädagogik? 5 Vorurteile und wieso sie nicht zutreffen

5 Vorurteile gegen Beziehungsarbeit in der Schule

Kritik an Beziehungsorientierung in der Schule klingt oft so: SchülerInnen müssen durch die harte Schule. Alles Andere fällt in die verachtungswürdige Kategorie ‚Namen tanzen‘.
Dahinter steht u.a. die Idee, dass öffentliche Schulen traditionell arbeiten und freie Schulen seltsam sind, weil da scheinbar Macht, Druck und Kontrolle fehlen. Und ohne das geht’s ja wohl nicht, oder?
In diesem Artikel erfährst du, welche fünf Vorurteile häufig genannt werden und warum sie nicht zutreffen.

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Wertschätzung statt Lob in der Schule

Super! Eine gute Leistung! Sehr gut!
Lob kommt uns in der Schule schnell über die Lippen, wenn sich Schüler:innen ‚gut‘ verhalten. Auch unter Klassenarbeiten ist ein solcher Kommentar fix geschrieben, wenn es eine ‚gute‘ Note gibt. So hast du als Lehrer:in ein gutes Gefühl, weil du auch die positiven Dinge ansprichst.
Wenn es schnell gehen muss, ich aber trotzdem ein nettes Wort loswerden will, rutscht mir auch ein „Super!“ raus. Aber wo liegt jetzt das Problem, fragst du dich? Das möchte ich dir in diesem Blogartikel zeigen – und eine passende Alternative zum Lob.

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Neue Lernformate: Wieso mein Weg von der Lehrerin zur Lernbegleiterin nicht leicht ist

Von der Lehrerin zur Lernbegleiterin

2012 sitze ich in meinem letzten Uni-Semester im Büro meines Professors. Herr Terhart und ich sprechen über die neue Lehrerrolle und er sagt: „Lehrer werden zunehmend zu Coaches, zu Lernbegleitern der Schüler. Das traditionelle Rollenbild ist im Wandel.“

10 Jahre und drei Schulen später schreibe ich an meinem schulfreien Tag diesen Artikel. Prof. Terhart ist mittlerweile pensioniert und ich frage mich immer noch, wie das geht, Lernbegleiterin zu sein.
Das Eine ist nämlich, die Notwendigkeit zu sehen. Du stimmst mir doch zu, wenn ich sage, dass unsere Schüler:innen zunehmend selbstständig lernen sollten, oder? Selbstorganisation, Eigenverantwortung, Zielorientierung. Da sagen alle „Ja!“.

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